E.V. Altes Zeughaus Mönchengladbach

 

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1998              Das Jahr begann mit der Prinzenschild-Enthüllung, dann kamen die üblichen karnevalistischen Aktivitäten.
Die vorgesehene Renovierung des Erdgeschosses und der Treppenstufen mussten verschoben werden; denn mit dem Beginn der Bauarbeiten im Nebenhaus war man auf der 1. Etage durch die dünne Wand hinter dem Zinnfigurenkabinett durchgestoßen. Es musste zunächst eine .Rigipswand gesetzt, die Schränke geändert und das Zinnfigurenkabinett gereinigt und abgesichert werden. Im Erdgeschoß wurde die Wand am Büro ebenfalls durchbrochen, so dass auch hier sehr viel Arbeit anfiel, um alles wieder in Ordnung zu bringen.
Danach wurde der Keller mit dem des „neuen“ Hauses verbunden. Dadurch wurde ein weiterer schöner Kellerraum dazu gewonnen. Der daran anschließende nicht renovierte Keller konnte ab sofort als Abstellraum genutzt werden. Damit waren die Berührungspunkte mit den Nebenhaus-Bauarbeiten zunächst abgehakt. Während dieser ganzen Monate musste das Haus geschlossen bleiben.
Die erste Veranstaltung nach den Schließungsmonaten war eine Neuauflage der Frauenausstellung.
Der Kaminabend des Jahres 1998 stand ganz im Zeichen der Baustelle „Zeughauserweiterung“. Nach Fertigstellung und Ausschalung der Erdgeschoß-Betondecke präsentierte sich ein erstaunlich weitläufiges Erdgeschoß des Nebenhauses. Man erkannte einen Neubau im Innern des alten Fachwerkhauses. Dieser erkennbare große Fortschritt der Arbeiten war nur durch Sponsoren-Firmen ermöglicht worden. Unser Architekt hat alles in seinem Gedicht zum „Zwischenrichtfest“ festgehalten.
 

25 Jahre E.V. Altes Zeughaus.
Da im Jahr 1999 unser 25-Jähriges gefeiert werden sollte, kam man überein, dies im Rahmen einer sowieso stattfindenden Veranstaltung zu tun. Da passte die Veranstaltung „Der Orden des Jahres“ sehr gut; d. h. Rahmen und Größenordnung mussten zum Sparkonzept unseres Vereins im Verhältnis stehen. Wir können und konnten nicht auf Spenden hoffen und gleichzeitig eine derartige Veranstaltung aufziehen. Aus Anlass des Jubiläums stellten wir unsere Chronik vor.


2000 Mit der Enthüllung der Prinzenpaarnamen an unserer Säule begann für den Verein die Karnevalszeit; die mit diversen Veranstaltungen, auch für den EVAZ, gespickt war. Den Abschluss bildete die Fete im Zeughaus nach dem Veilchendienstagszug.
Die Hauptarbeit der Vereinsmitglieder lag in der Weiterführung der Bauarbeiten.
Das Pumpenfest fand, wie üblich, während der Herbstkirmes statt. Es wurde das letzte dieser Art. Wie uns bekannt wurde, sollte diese Kirmes im kommenden Jahr nur noch auf dem Geroplatz stattfinden. Das hieße für uns, daß der Betrieb zwischen Alter Markt und Geroplatz wegfällt.
Nach dem Wegfall der Frauenausstellung war es ein herber Schlag; auf diese Einnahmen mußten wir in Zukunft verzichten.
Das Jahr schloß mit der Veranstaltung „Orden des Jahres“, der in diesem Jahr um einen 2. und 3. Preis erweitert wurde; und dem Kaminabend.

2001 Der übliche Jahresablauf, es war ja schon Karnevalszeit, begann an der Prinzenpaarsäule und ging für uns mit der Teilnahme an den Prinzenbiwaks in Rheydt und Gladbach weiter bis zum VDZ und dem Abschluss im Alten Zeughaus.
Der neue 2. Geschäftsführer, offenbarte seine Talente beim Grillabend. Er zauberte hervorragendes Essen auf den Tisch, man war des Lobes voll.
Die Verbindung mit dem holländischen Heimatverein „De Locht“ wurde weiter ausgebaut, ebenfalls der gemeinsame Antrag bei der EG ausgearbeitet.
Nach der Karnevalszeit kam dann der „große Wurf“: Die Bauarbeiten wurden mit viel Schwung weitergeführt. Zum 31.12.2001 war der Rohbau fertig.


2002 Das Jahr begann mit den üblichen Karnevalsaktivitäten. Herausragend für den Verein war einmal der Verkauf von nicht mehr gebrauchten Parkuhren der Stadt, wie der Verzicht des Prinzenpaares auf persönliche Geschenke, dafür aber Geldsammlung für das Alte Zeughaus. Es kam eine große Summe dabei heraus; ebenso auch noch viele kleinere Spenden für den Wiederaufbau. So konnte man endlich daran denken, den Bau weiterzuführen. Was dann auch ab der 12. Woche geplant wurde.
In Eigenarbeit wurde an der Weiherstraße der komplette Holzaufbau (altes Innenholzwerk und Dachstuhl) entfernt und konnte mit Containern abgefahren werden. Sehr hilfreich war dabei der Kran, denn die schweren und riesigen Balken waren von Hand nicht zu bewältigen. Sehr gut liefen die anschließenden Arbeiten, die zunächst die Zimmerleute an der Baustelle sahen, dann anschließend mehrere Dachdeckerfirmen, die in Gemeinschaftsarbeit das Dach mit allen Nebenarbeiten erstellten. Das Wetter hat trotz des verregneten Sommers einigermaßen mitgespielt, so dass die Regenschäden sich in Maßen hielten. Alle Arbeiten liefen so zügig, dass man den vorgesehenen Termin für das Richtfest einhalten konnte.
 

Richtfest am 30. Juni 2002 Weiherstraße 4/6
Alle Freunde, Gönner, Mitglieder waren eingeladen, um mit uns das lang ersehnte Ereignis zu feiern. Die Herren des Vereins waren in Biedermeier gekleidet und gaben der Feier den richtigen Rahmen. Die Oberbürgermeisterin überbrachte die Glückwünsche der Stadt, ebenso die beiden Bürgermeister. Nach vielen Reden und „Dankeschön“ wurde das Prinzenpaar für seine Sammlertätigkeit mit dem neuen Ehrentitel des Zeughauses „Kurator und Kuratorin des Alten Zeughauses“ ausgezeichnet.
 Nach dem Richtfest wurde keine Pause in dem Bemühen eingelegt, das Haus weiter zu vervollständigen. Als Erstes kam die Montage der neuen Theke in der Ritterstube dran.
Dazu wurde ein Durchbruch zum Nebenhaus geschaffen. Dieser Umbau erforderte auch eine neue Plattierung der Wand. Da man einmal dabei war, konnte auch ein Durchbruch zum Nebenraum mit einer zweiflügeligen Tür hergestellt werden. Dadurch wurde die Möglichkeit geschaffen, den Rittersaal entsprechend zu erweitern, um größere Gesellschaften unterzubringen. Die gelungene Premiere fand beim Kaminabend statt.