E.V. Altes Zeughaus Mönchengladbach
1991
Im Jahresbericht 1991 wird noch einmal das Museumskollegium erwähnt,
jedoch mit dem Bemerken, dass von dieser Seite keinerlei Aktivitäten zu
berichten seien.
Im Jahr 1991 gab es
wenige karnevalistische Veranstaltungen, da wegen des Golfkrieges alles abgesagt
wurde. Am 1. September startete eine Busfahrt nach Holland. Unser Ziel war der
Nationalpark „De Hoge Veluwe“ bei Arnheim mit dem Kröller-Müller-Museum.
1992
Als Sonderausstellung lief in diesem Jahr „Die Altkarnevalisten der Stadt
Mönchengladbach“. Sie hat viel Anklang gefunden und zeigte in eindrucksvoller
Form die Leistungen vieler bekannten Karnevalsgrößen.
Nachdem es in jedem Jahr
Probleme mit dem Aufbau eines Verlosungsstandes für das Pumpenfest gab, sowie
wetterbedingte Schwierigkeiten, beschloss der Vorstand, ein festes Häuschen zu
bauen.
1993
Die Premiere der Bude war beim Schnäppchenmarkt unseres Vereins am 5. und 6.
Juli 1993 als „Cafe an der Pumpe“. Der Erfolg des Schnäppchenmarktes war nicht
überwältigend, hat aber viel Spaß gemacht. Beim Pumpenfest im August erfüllte
die neue Bude ihren eigentlichen Zweck als Verlosungsbude. Sie hat ihre
Feuerprobe mit Erfolg bestanden.
Die Prinzengarde der Stadt Mönchengadbach hatte ihr Biwak zugunsten des
Karnevalsmuseums durchgeführt und konnte einen stolzen Betrag beim
Martinsgansessen überreichen.
Weiterhin ist aus 1993 zu berichten, dass im Hause die Musik- und
Übertragungsanlage komplettiert wurde.
1994 Der Jahresablauf des Alten Zeughauses begann mit der Enthüllung des Prinzenpaarschildes, zusätzlich konnte ein Schild mit den Namen der Rheydter Prinzenpaare ab 1936 enthüllt werden. Somit sind die Tollitäten der Gesamtstadt ab 1936 alle auf unserer Prinzenpaarsäule verewigt.
1995
Für die Karnevalszeit 1995 wurde eine Ausstellung über das Möhnenwesen
zusammengestellt. Ehemalige Obermöhnen steuerten schöne Kostüme zu dieser
Ausstellung bei. Ein ganz einmaliges Geschenk kam von einem alten Speicher,
nämlich ein Wandbild der Waldhausenerstraße beim Möhnentreiben. Es ziert jetzt
die Wand im Vortragsraum.
Die
Mitgliederversammlung am 21.3.1995 erweiterte den Vorstand um zwei Beisitzer.
Um über die Aktivitäten des Vereins zu berichten, gab der Vorstand ab 1982 in
losen Abständen die „EVAZ-Blätter“ heraus. Diese gab es leider nur 4 Jahre.
Lediglich der äußere Umschlag war in einer Druckerei hergestellt. Die
Blattseiten waren Fotokopien und auch die Heftung war Eigenarbeit. Es ist
wünschenswert, das diese Initiative später von jüngeren Leuten weitergeführt
wird.