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976
Die Stadtsparkasse sagte anlässlich einer Besprechung ihre
finanzielle Unterstützung zu. So wurde eine „Bierprobe“ im Sparpott zum
15.1.1976 verabredet, zu der Personen des öffentlichen Lebens und, ganz wichtig,
aus Industrie, Handwerk und Handel eingeladen werden sollten.
Der Vorsitzende konnte feststellen, dass der Förderabend im Sparpott gute
Resonanz gefunden hat, man zählte 200 Gäste. Zwischenzeitlich waren eine Reihe
Firmen und Personen angesprochen und angeschrieben worden, um Material und auch
finanzielle Zuwendungen zu erhalten, u.a. auch die Stadt Mönchengladbach.
Die Mitgliederversammlungen dieser Monate fanden in unterschiedlichen Räumen
statt, meist allerdings in Restaurants oder Hotels. Im Dorinthotel fand am
14.6.76 eine MV statt, die über Geldbeschaffung diskutierte. Man beschloss ein
„Pumpenfest“ abzuhalten, mit Flohmarkt, Verkaufs- und Imbissständen. Der Termin
sollte der 11. September 1976 sein. Nachdem die notwendigen Genehmigungen bei
der Verwaltung eingeholt waren, konnte es losgehen. Damals gab es unterhalb der
Pumpe noch einen freien Platz, der als Parkplatz benutzt wurde. Vom Zeughaus bis
zur Gasthausstraße konnten daher Buden und Stände aufgebaut werden.
Am 11.9. wurde das 1. Pumpenfest mit Trödelmarkt um 10.00 Uhr eröffnet. Es war
ein reger Betrieb zu verzeichnen. Leider musste der Verkauf an den Buden gegen
16.00 Uhr wegen Regen eingestellt werden. Parallel zu den Außenaktivitäten lief
ein Empfang für geladene Gäste von 11.00 bis 14.00 Uhr im provisorisch
hergerichteten Vortragsraum im Zeughaus. Trotz der unplanmäßigen Regenschauer
war dieses Pumpenfest ein großer Erfolg, auch in finanzieller Hinsicht. Man
hatte den Verein einer breiten Öffentlichkeit vorstellen können.
Zum Jahresende 1976 hatte der Verein 23 Mitglieder und 33 Förderer.
1977
Die Mitgliederversammlung vom 5.1.1977 beschloss dass neue
Mitglieder einen Aufnahmenantrag stellen müssen, die Entscheidung über die
Aufnahme trifft die Mitgliederversammlung. Zur Werbung von Mitgliedern und
Förderern, sowie als herausragende Werbung für das Bauvorhaben, wurde für den 7.
Mai 1977 das Richtfest geplant.
Um einen Überblick der bisherigen Baukosten zu erhalten, wurde im März 1977 eine
überschlägliche Kostenermittlung erstellt; diese sah sehr positiv aus. Sehr gut
schnitten dabei die ermittelten Eigenleistungen ab.
Das Richtfest fand am 7.Mai 1977 statt. Ab 11.00 Uhr ging es los:
Plakettenverkauf durch die Damen des Vereins, Baubesichtigung, Empfang der Gäste
und Begrüßung mit Namensnennung der Spender, Richtspruch des Architekten,
Grußwort des Oberbürgermeisters und Ansprache des Bezirksvorstehers.
Anschließend war gemütliches Biertrinken und Kontaktpflege angesagt.
Eine Mitgliederversammlung legte den Eröffnungstermin des Hauses fest: geplant
wurde der 7. Mai 1978.
Bald waren die wesentlichen Rohbauarbeiten abgeschlossen und es wurde über den
Innenausbau beraten. Da am 31.12.1977 die Anerkennung des Vereins als
gemeinnützige steuerbegünstigte Körperschaft auslief, wurde ein neuer Antrag
gestellt. Dazu mussten die Funktionsräume des Hauses klar festgelegt werden.
Erdgeschoß: Büro, Garderobe, Toiletten, Küche und Vortragsraum für bis zu 40
Personen; gedacht zur Pflege der Mundart und Heimatgeschichte.
1. Obergeschoß: Museum für Wechselausstellungen zur Heimat- und
Brauchtumspflege.
2. Obergeschoß: Tagungsraum zur Pflege heimischen Brauchtums
(Rittersaal).
Zum Jahresschluss hatte der Verein 25 Mitglieder.
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